Steffen Kunze:
Herr Alsdorf schildert hier sein "Hobby". Dieses "Hobby" wäre für Andere eine Vollzeitbeschäftigung. Er engagiert sich für Kinder in Indonesien, mit denen er durch eine Brieffreundschaft in Kontakt kam. Seitdem ließen ihn die Unterschiede in der indonesischen und europäischen Welt nicht mehr ruhen, und das im wörtlichen Sinn. Er schildert seine Beweggründe, einen Kinderhilfeverein zu gründen und zu betreiben, ohne sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen. Der Leser lernt die Projekte, Land und Leute, die Helfer in Deutschland und vor Ort in einer gelungenen Mischung aus Bericht und Fakten kennen. Ich konnte beim Lesen nur Staunen, was ein Einzelner (mit seinen Helfern) auch über eine so große Entfernung auf die Beine stellen kann, welches Engagement Herr Alsdorf an den Tag legt und mit wie wenig Mitteln Großes bewegt werden kann.